Better safe than sorry

Verhaltensregeln und Sicherheitshinweise im Bike Kingdom

Das grosse Wegnetz des Kantons Graubünden dient den verschiedensten Sportarten als Infrastruktur. So sind speziell auch Mountainbiker auf den Wanderwegen zugelassen. Lokale Einschränkungen sind signalisiert. Gegenseitige Rücksichtnahme verhindert Konflikte und schafft ein ungetrübtes Naturerlebnis für alle.
 
#bettersafethansorry
Nino Schurter im Bike Kingdom | © Ferienregion Lenzerheide

Regeln im Bike Kingdom

Goldene Regeln im Bike Kingdom Lenzerheide für ein respektvolles Miteinander zwischen allen Wegbenützern, Tieren und der Natur.

  • Seien Sie rücksichtsvoll beim Kreuzen und Überholen und Bremsen Sie frühzeitig .
  • Schliessen Sie Gatter und Weidezäune nach der Durchfahrt.
  • Tragen Sie Sorge zu dem, was Sie selber geniessen: intakte Natur, Tiere, Pflanzen und Ihr gutes Image.
  • Bremsen Sie nicht mit blockierten Rädern.
  • Hinterlassen Sie keinen Abfall.
  • Rüsten Sie sich gut aus. Warme Kleidung, Verpflegung, Erste Hilfe Set und Mobiltelefon sind auf jeder Tour dabei.
  • Tragen Sie Verantwortung.
  • Planen Sie Ihre Tour.
  • Notieren Sie sich die Notrufnummer 144.
Nino Schurter im Bike Kingdom | © Ferienregion Lenzerheide

Regeln im Bike Kingdom Park

5 verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeiten. Auf den Strecken im Bike Kingdom Park suchen Biker mit unterschiedlichem Fahrkönnen Spass, Abwechslung und Adrenalin. Mit ein paar Regeln finden alle den Flow.

  • Passen Sie Geschwindigkeit Ihrem Können und dem Schwierigkeitsgrad des Trails an. Anhalten auf Sicht muss jederzeit möglich sein. Halten Sie nur neben der Fahrspur an. Bei Stürzen sofort die Fahrspur räumen. 
  • Helm und Handschuhe sind zwingend vorgeschrieben. Wir empfehlen Vollvisierhelm und Protektoren. Fahren Sie nur mit einem der Freeride-Piste entsprechenden Bike. 
  • Halten Sie sich an die Signale und die Anweisungen des Bahnpersonals.  Auch auf den Bikepark Strecken gelten die allgemeinen Mountainbikeregeln und Verkehrsvorschriften. 
  • Benötigen Sie Hilfe, melden Sie sich unter Angabe der Streckennummer und des Abschnitts-Buchstabens beim Notruf Tel. 144 
  • Die Benützung der Bikepark Strecken erfolgt auf eigenes Risiko. Die Betreiber der Anlage, Landeigentümer und Bewirtschafter lehnen jede Haftung ab. 
  • Bei Nichtbeachtung der Regeln und Vorschriften wird der Biketransport per Bahn verweigert.  

Die richtige Vorbereitung

Wenn jemand weiss, wie man sich korrekt vorbereitet, dann unser Ambassador Nino Schurter.

Ninos Tipps

  • Korrekte Schutzausrüstung (Helm, Handschuhe, Brille, Protektoren). 
  • Kurzer Bike Check vor der ersten Fahrt (Schrauben, Bremsen, Reifen, Federung, Luftdruck). 
  • Vorsichtig an unbekannte Sektionen oder in die neue Saison starten.  
  • Sich an Sprünge herantasten und mit kleinen Sprüngen Starten 
  • Pumptracks eignen sich hervorragend als Saisonvorbereitung 
Fairtrail Graubünden | © Kanton Graubünden

Fair Trail - Sind nett mitenand!

Manchmal wäre man lieber allein auf der Welt. Oder wenigstens auf dem Wanderweg. Ist man aber nicht. Darum muss man sich mit den anderen arrangieren. Es ist gar nicht so schwierig, und gegen ein Lächeln und ein Zurücklächeln hat ja eigentlich niemand etwas.

Beim Biken

  • Sie machen sich mit der Glocke frühzeitig bemerkbar
  • Sie lassen den Wandernden immer den Vortritt
  • Sie passieren im Schritttempo oder steigen kurz ab

Koexistenz und Entflechtung
Zusammen auf dem gleichen Weg oder für dieselbe Strecke zum Wanderweg einen separaten Biketrail bauen? – Natürlich sind zwei Wege schlauer. Dann sind die Wandernden ungestört und die Bikenden müssen nicht dauernd aufpassen oder abbremsen. Lenzerheide setzt bereits, wo immer möglich auf die Entflechtung. Es wäre aber ein unverantwortlicher Eingriff in die Natur, wenn wir zu all den Kilometern Wanderwegen parallel noch gleich viele Kilometer Biketrails bauen würden. Bei stark benutzten Wegen macht eine Entflechtung Sinn, bei wenig frequentierten Abschnitten werden sich Wandernde und Bikende das Wegrecht teilen müssen.

Alles hat zwei Seiten. Auch die Bikenden. Und dann gehen sie manchmal mit der ganzen Familie wandern. Aber auch die Wandernden haben zwei Seiten und nicht wenige ein E-Mountainbike im Keller. Oder eins im Sinn.

Ohne Verbote miteinander das Erlebnis, die Natur, den Weg geniessen. 

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Mutterkühe auf Weiden

Auf verschiedenen Bergweiden verbringen Mutterkühe mit ihren Kälbern den Sommer. Die um den Schutz ihrer Kälber besorgten Mutterkühe können sich von herannahenden Menschen und Tieren bedroht fühlen. Deshalb gilt es gewisse Verhaltensregeln einzuhalten.

1. Halten Sie Distanz zu Rindvieh

Rinder haben eine Individualzone – ähnlich der natürlichen Distanzzone bei Menschen. Wird diese verletzt, können sich die Tiere bedrängt fühlen. Ein Angriff auf Menschen dient meist dazu, sich selbst, die Herde und besonders die Jungtiere zu schützen

Halten Sie, wenn möglich, Distanz, um die Rinder nicht zu beunruhigen. Gehen Sie in jedem Fall ruhig an den Tieren vorbei.

2. Kälber auf keinen Fall berühren

Kuhmütter wollen ihre Kälber schützen. Sie mögen es nicht, wenn Fremde ihren Nachwuchs berühren. Kälber liegen allerdings oft etwas versteckt abseits der Herde.

Die Mütter behalten ihre Kleinen stets im Auge und können bei Unstimmigkeiten heftig reagieren. Nähern Sie sich nicht den Kälbern.